Lange haben wir uns mit dem neuen IRIS-Newsletter Zeit gelassen. Irgendwie schien das Format überholt – zum einen zu lang, um wirklich auch von denen gelesen zu werden, die das Hauptthema nur am Rande interessierte; zum anderen zu aufwändig für uns als im Projektealltag Gefangene: immerhin hatten einige der vergangenen Newsletter eher das Format von Zeitschriftenbeiträgen – und die wollen bekanntlich gewissen Qualitätskriterien genügen. Deshalb jetzt ein neuer Anlauf in einem kaum veränderten, aber kompakterem Format. Und weil das alles …

IRIS Newsletter 1/2014 Weiterlesen »

In der Reihe von IRIS-Fachgesprächen möchten wir Ihnen und Euch Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte, Ergebnisse und Diskurse geben und den fachlichen Austausch zwischen Praxis und Forschung fördern. Das Thema des 3. IRIS-Fachgesprächs am 8.10.2014 ist „Eine Frage der Haltung! Oder doch noch mehr? Konstruktionen von „Ethnizität“ und Benachteiligung in Beratungs- und Orientierungsprozessen“.

Bildung ist verstärkt Thema öffentlicher Diskussionen und ein zunehmend umkämpfter gesellschaftlicher Wert. Das Forschungsprojekt Governance of Educational Trajectories in Europe (GOETE) fragt deshalb, wie Bildungsverläufe von Kindern und Jugendlichen in Europa zustande kommen und wie zugrunde liegende Bildungsentscheidungen getroffen werden, d.h.: –          Wie werden Zugänge zu Bildung geregelt? –          Wie gelingt es SchülerInnen die Anforderungen der Schule zu bewältigen? –          Wie wird ausgehandelt, was Bildung bedeutet und welche Bildung wofür gut ist?

„Positives Resümee nach drei Jahren Projektarbeit.“ Der Abschlussbericht des Projektes: „Buden bürgerschaftlich begleiten“ steht nun zum Download bereit: Download Abschlussbericht Ansprechpartnerinnen bei IRIS e.V.: Andrea Bosch und Jutta Goltz

Herzliche Einladung zum IRIS-Fachgespräch: In einer Reihe von Fachgesprächen möchte IRIS e.V. Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte, Ergebnisse und Diskurse geben und den fachlichen Austausch zwischen Praxis und Forschung fördern. Auftakt zur IRIS-Fachgespräch-Reihe: Montag, den 09. Dezember 2013, 18-20 Uhr Thema: „Zuschreibungen. Anerkennung. Unterstützung – Zur Begleitung von Bildungsverläufen“.

Bildungspartnerschaften zwischen Schulen, Betrieben und weiteren Institutionen gewinnen an Bedeutung. Sie sind eine Möglichkeit, Schüler_innen beim Übergang in den Beruf durch praxisnahe Angebote wirksam zu unterstützen. Die nun erschienene Broschüre „Handbuch Bildungspartnerschaften“. Wie Schulen und Handwerksbetriebe erfolgreich miteinander kooperieren“ zeigt die Chancen dieser Kooperationsform auf. Der Leitfaden macht anhand von Praxisbeispielen deutlich, wie Bildungspartnerschaften mit dem Handwerk gestaltet werden können. Er liefert eine Reihe von Anregungen für die praktische Arbeit an Schulen und mit Betrieben.

Am Mittwoch den 11. Dezember findet in Pfullingen, in der Aula der Schloss-Schule, eine Fachtagung zum Praxisprojekt „Gemischtes Doppel – Jugendhilfe Schule“ statt. Der Flyer mit weiteren Informationen zur Veranstaltung kann unten eingesehen werden. Anmeldungen sind bis zum 3. Dezember möglich. Flyer: Fachtagung „Gemischtes Doppel – Jugendhilfe Schule“ Ansprechpartnerinnen bei IRIS: Jutta Goltz und Mirjana Zipperle

Im Beltz Juventa-Verlag ist diesen Monat das „Handbuch Übergänge“ erschienen. Es bietet einen breiten Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu Übergängen in Lebenslauf und Biografie und schließt damit eine Lücke in der Diskussion um die Veränderung von Übergängen zwischen unterschiedlichen Lebensphasen und unterschiedlichen Institutionen, die sich in den letzten zwanzig Jahren in den Sozialwissenschaften entwickelt hat.

Wie sind Prozesse der Bildung und Bewältigung in biografischen Übergängen junger Frauen und Männer verknüpft? Auf welche Weise werden diese Prozesse durch institutionelle Strukturen und Settings unterstützt oder verhindert? Das sind die Fragestellungen, auf die der soeben erschienene Sammelband „Bildung und Bewältigung im Zeichen von sozialer Ungleichheit – Theoretische und empirische Beiträge zur qualitativen Bildungs- und Übergangsforschung“ Antworten zu geben sucht.

The research project „Governance of Educational Trajectories in Europe (GOETE)“ has asked the young people involved in the study to express their own views on their transitions in the education system. Together with the researchers the young people have produced a variety of film formats on what education means to them. The outcome are a wealtch of different approaches from video interviews to documentaries on a typical school day to a 30 minute fiction movie.