Beteiligung von Jugendlichen ist inzwischen einer der Standards der Jugendpolitik in vielen Feldern. Dennoch bleiben viele Beteiligungsprojekte in den Ansätzen stecken, weil sich nur die ohnehin schon engagierten Jugendlichen beteiligen, oder schlafen nach kurzer Zeit wieder ein. Wie dies für den Kontext der Stadtentwicklung geändert werden könnte, untersuchte ein europäisches Städtenetzwerk im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative “URBACT”, bei der IRIS in Person von Axel Pohl als Thematischer Experte mit der wissenschaftlichen Begleitung beauftragt war.

Eine der wichtigsten Stationen im Übergang Schule-Beruf für Jugendliche, die keine Ausbildungsstelle bekommen konnten und trotzdem ihrer Berufsschulpflicht nachkommen müssen, ist das Berufsvorbereitungsjahr an Beruflichen Schulen (BVJ). Da sowohl die Situation im BVJ als auch die Anschlussperspektiven der TeilnehmerInnen als besonders problematisch erlebt werden, fördern das Land Baden-Württemberg, der Landeswohlfahrtsverband und einige Landkreise als Schulträger seit einigen Jahren unterschiedliche sozialpädagogische Ansätze zur Unterstützung von SchülerInnen im BVJ. Das Jugendberufshilfeangebot im BVJ der Gewerblichen Schule für Holztechnik in Stuttgart-Feuerbach wurde bereits …

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Im Gegensatz zu vielen Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen bieten Methoden aus dem Bereich der darstellenden Künste jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, sich von einer weniger „problemorientierten“ Seite zu präsentieren: eben nicht als „der Schulabbrecher“ oder die „Ausbildungsabbrecherin“, sondern als Schauspieler/-in, Musiker/-in etc. Vor diesem Hintergrund hatte das Forschungsprojekt das Ziel, mehr darüber in Erfahrung zu bringen, wie die besonderen Lernprozesse in Projekten, die mit solchen Methoden arbeiten, „funktionieren“.