Lange haben wir uns mit dem neuen IRIS-Newsletter Zeit gelassen. Irgendwie schien das Format überholt – zum einen zu lang, um wirklich auch von denen gelesen zu werden, die das Hauptthema nur am Rande interessierte; zum anderen zu aufwändig für uns als im Projektealltag Gefangene: immerhin hatten einige der vergangenen Newsletter eher das Format von Zeitschriftenbeiträgen – und die wollen bekanntlich gewissen Qualitätskriterien genügen. Deshalb jetzt ein neuer Anlauf in einem kaum veränderten, aber kompakterem Format. Und weil das alles …

IRIS Newsletter 1/2014 Weiterlesen »

Das Projekt Governance of Educational Trajectories in Europe (GOETE) hat an der Studie beteiligte Jugendliche gebeten, ihre Sichtweise auf Übergänge im Bildungssystem per Video festzuhalten. Zusammen mit den ForscherInnen haben sich daraufhin jugendliche Befragte in allen beteiligten Ländern daran gemacht, in ganz unterschiedlichen Formaten darzustellen, was ihnen Bildung bedeutet. Die Bandbreite reicht von Videointerviews über die Dokumentation eines typischen Schultags bis zu einem kompletten halbstündigen Spielfilm.

Die Integrationsoffensive Baden-Württemberg ist das Förderprogramm für Projekte der offenen, verbandlichen und kulturellen Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit zur Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Baden-Württemberg. Mit dem vorhandenen Geld werden Träger bei der Planung und Umsetzung ihrer Integrationsprojekte fachlich beraten und finanziell unterstützt.

In der überbetrieblichen Ausbildung werden Auszubildenden aus Klein- und Mittelbetrieben des Handwerkes fachliche und theoretische Ausbildungsinhalte vermittelt, die die Betriebe „vor Ort“ z.B. auf Grund ihrer Betriebsgröße nicht anbieten können. Die Auszubildenden aus diesen Betrieben werden in der Regel in Wochenkursen zusammengefasst und in Bildungseinrichtungen des Handwerks gezielt so ausgebildet, dass sie am Ende ihrer Ausbildungszeit den geforderten Stoff der Gesellenprüfung in ihrem Beruf beherrschen.

Gleichaltrigenbeziehungen haben für Jugendliche und junge Erwachsene erheblich an Bedeutung gewonnen. Diese Erkenntnis der Jugendforschung beginnt sich nach und nach auch im Bildungssystem und im Übergangssystem in den Beruf durchzusetzen. In den letzten Jahren sind viele Unterstützungsmaßnahmen für Jugendliche mit Schwierigkeiten im Übergang in Ausbildung oder Arbeit entwickelt worden, die Laien als MentorInnen oder PatInnen einsetzen. Diese Modelle scheinen gut in den Trend zu passen, angesichts knapper öffentlicher Kassen verstärkt auf „bürgerschaftliches Engagement“ und Ehrenamt zu setzen. Aber darf helfen …

IRIS Newsletter 1/2009: Peer-Mentoring Weiterlesen »

Jugend und Partizipation ist das Thema des neuen IRIS Newsletters. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist in den letzten Jahren zu einem der jugendpolitischen Schwerpunktthemen geworden. Doch was heißt Partizipation? Wer partizipiert woran und wobei? Macht Partizipation einen Unterschied in Bezug auf soziale Integration? Wo ermöglicht Partizipation Teilhabe, wo ist sie legitimatorisches Feigenblatt dafür, dass die meisten Kinder und Jugendlichen von den sie betreffenden Entscheidungen ausgeschlossen sind? Mit diesen Fragen setzt sich der aktuelle IRIS-Newsletter mit dem Titel „Jugend …

IRIS Newsletter 1/2007: Jugend und Partizipation Weiterlesen »

Beteiligung von Jugendlichen ist inzwischen einer der Standards der Jugendpolitik in vielen Feldern. Dennoch bleiben viele Beteiligungsprojekte in den Ansätzen stecken, weil sich nur die ohnehin schon engagierten Jugendlichen beteiligen, oder schlafen nach kurzer Zeit wieder ein. Wie dies für den Kontext der Stadtentwicklung geändert werden könnte, untersuchte ein europäisches Städtenetzwerk im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative “URBACT”, bei der IRIS in Person von Axel Pohl als Thematischer Experte mit der wissenschaftlichen Begleitung beauftragt war.

Monitoring und Evaluierung der Jugendberufshilfe im BVJ an der gewerblichen Schule für Holztechnik in Stuttgart – Feuerbach Träger: Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V. Projektlaufzeit: 08/2001 bis 08/2004 Finanzierung: Landeswohlfahrtsverband Württemberg-Hohenzollern, ESF

Eine der wichtigsten Stationen im Übergang Schule-Beruf für Jugendliche, die keine Ausbildungsstelle bekommen konnten und trotzdem ihrer Berufsschulpflicht nachkommen müssen, ist das Berufsvorbereitungsjahr an Beruflichen Schulen (BVJ). Da sowohl die Situation im BVJ als auch die Anschlussperspektiven der TeilnehmerInnen als besonders problematisch erlebt werden, fördern das Land Baden-Württemberg, der Landeswohlfahrtsverband und einige Landkreise als Schulträger seit einigen Jahren unterschiedliche sozialpädagogische Ansätze zur Unterstützung von SchülerInnen im BVJ. Das Jugendberufshilfeangebot im BVJ der Gewerblichen Schule für Holztechnik in Stuttgart-Feuerbach wurde bereits …

Hintergründe zur Jugendberufshilfe im BVJ Weiterlesen »

Im Gegensatz zu vielen Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen bieten Methoden aus dem Bereich der darstellenden Künste jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, sich von einer weniger „problemorientierten“ Seite zu präsentieren: eben nicht als „der Schulabbrecher“ oder die „Ausbildungsabbrecherin“, sondern als Schauspieler/-in, Musiker/-in etc. Vor diesem Hintergrund hatte das Forschungsprojekt das Ziel, mehr darüber in Erfahrung zu bringen, wie die besonderen Lernprozesse in Projekten, die mit solchen Methoden arbeiten, „funktionieren“.